Kulturwandel?

Warum brauchen wir einen Kulturwandel? Wir haben doch genug Aufträge und brauchen eigentlich nur mehr Fachkräfte…

So, oder so ähnlich sind häufig die ersten Worte, wenn man von Kulturwandel spricht. Dabei macht gerade den Reiz aus. Viele deutsche Mittelständler kommen in der Tat aus einer starken Position, haben eine gute Auslastung und wollen dies ausbauen.

Nur werden die zukünftigen Potenziale nicht mehr über eine vorherige Planung und ein entsprechendes Team von immer mehr Arbeitern zu bewältigen sein. Die neuen Fachkräfte ticken andern. Sie fragen nach dem “warum” hinter der Aufgabe. Warum sollte heute noch jemand Kraftfahrer werden? Auch wenn es der Logistikbranche sehr gut geht, steht die Megatrends wie autonomes Fahren für die LKWs und Netzwerke und Plattformen für immer flexiblere und agilere Transporte vor der Tür.

Moderne Logistiker gehen so weit, dass sie sich in die Anwendungsdomäne des Kunden einarbeiten und ihnen lediglich die Fehlerbeschreibung reicht, um das passende Ersatzteil aus dem Lager zu versenden.

In einem solchen Team eine Rolle zu spielen ist heute für viele spannender oder zumindest eine verlockende Alternative, wenn sie sich zunächst für den Beruf des Kraftfahrers entscheiden. Schon in wenigen Jahren sind sie ggf. zusätzlich Roboter-Supervisor oder haben ein aktives Ohr für den Kunden bzw. bringen ihre Erfahrung in eine Logistik-Plattform mit ein, die ihr Arbeitgeber mit ins Leben gerufen hat.

Fazit

Dies ist nur eines von vielen Beispielen die klar machen, dass es immer wichtiger wird, die Frage nach dem “Warum” in den Mittelpunkt zu stellen. Nicht nur, dass es für selbstorganisierte Teams unumgänglich ist. Auch der wirtschaftliche Erfolg wird in Zukunft davon abhängen.

Gerne unterstütze ich beim Beschreiten dieses Weges. Manchmal ist eine Begleitung von Außen wichtig, um die Chancen klarer zu sehen.